Das Zauberwort heißt Reduktion

Manchmal habe ich den Eindruck wir konsumieren und konsumieren als gäbe es kein Morgen – egal ob Essen und Trinken, technische Geräte oder auch Beziehungen.

Wir leben aktuell in einer Zeit die sehr stark von Konsum, Tempo sowie Leistung und Erfolg geprägt ist. „Geht’s der Wirtschaft gut geht’s uns allen gut“, „Geiz ist geil“, „Smartphone um 0,00 Euro“usw. – wer kennt diese Glaubenssätze nicht? Irgendwann kommt bei vielen Menschen der Zeitpunkt wo sie sich ernsthaft die Frage stellen: „Brauche ich das eigentlich alles“ um glücklich zu sein oder gibt es da auch noch andere Dinge im Leben? Ich bin ja eher der Technik-Sammler – von Smartwatch/-phones über Tablets bis hin zu Notebooks. Nun habe ich beschlossen „auszumisten“ bzw. zu reduzieren – und zwar in allen möglichen Bereichen.

Kauf ich was neues dann muss was „altes“ weg

Dieses Prinzip ist sehr einfach aber wirkungsvoll. Ich beschreibe es anhand technischer Gadgets da sich bei mir in diesem Bereich immer einiges tut – aktuelles Beispiel: Apple Smartwatch gekauft, dafür Handy verkauft

  • Vorteil #1: Die Konsumartikel werden nicht laufend mehr sondern alles bleibt überschaubar.
  • Vorteil #2: Mit dem Geld das durch den Verkauf des „alten“ Artikels reinkommt kann man den neuen Artikel zum (Groß)Teil finanzieren – d.h. man zahlt quasi einen „Aufpreis“ und hat das neueste Gerät

Ich wende das schon einige Zeit erfolgreich an und werde das wohl auch beibehalten. Was wird verkauft? – erfahrungsgemäß kann man alles verkaufen was man das letzte Jahr nicht in Verwendung hatte …und da gibt’s einiges.

 

Auch bei der Nahrungsaufnahme kann man die Reduktion leben! Einfach mal zwischendurch einen Obst- und Gemüsetag einlegen.

  • Alkohol reduzieren oder ganz streichen – man kann ja ab und zu ein Gläschen Wein GENIESSEN.
  • Koffein reduzieren – ich habe für mich jetzt Rooibos-Tee entdeckt, da ich Koffein reduzieren wollte.

Es weiß ja eh jeder selbst am besten wo sie/er gerne über die Stränge schlägt – somit muss man die Reduktion nur mal verinnerlichen und mit der Zeit wird es einfach zur Gewohnheit.

Energiefresser meiden

Viele kennen das in ihrem Umfeld – sei es beruflich, privat oder gesellschaftlich. Es gibt da diese „Energiefresser“ denen man es einfach nie recht machen kann und die einem so viel an Energie, Lebenszeit und Nerven kosten.

Sofern man es einrichten kann ist für das eigene Befinden wesentlich besser diese Menschen zu meiden bzw. wenn es nicht anders geht den Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren.

 

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Das soziale Engagement

Ich halte es so – wenn ich etwas von meinen privaten Geräten verkaufe, dann spende ich meist einen Teil des Verkaufserlöses für soziale Zwecke; z.B. habe ich für SOS-Kinderdorf ein Projekt ins Leben gerufen. Für alle, die gerne helfen und Teil dieses sozialen Projekt sein möchten, gibt´s hier mehr dazu.

 

Das schöne daran ist, daß man Kindern helfen kann, die es im Leben nicht so gut erwischt haben – was gibt es schöneres als ein Kinderlachen?

Fazit

Was gewinnt man durch Reduktion? Meiner persönlichen Erfahrung nach erhält man mehr Lebensqualität und kann seine verfügbare Lebenszeit optimaler nutzen. Also los – „ausmisten“, reduzieren und sich auf das Wesentliche besinnen. Man muss nur TUN!!

Quelle Fotos: eigene Fotos

3 Kommentare zu „Das Zauberwort heißt Reduktion

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