Tee – Das Lebenselixier

Als „ewiger“ Kaffeetrinker habe ich vor einiger Zeit beschlossen meinen Kaffeekonsum zu reduzieren und dafür mehr Tee zu genießen.

Aktuell steige ich gerade vom Teebeutel auf losen Tee um und habe mir zu diesem Zwecke ein Tee-Ei mit Tee-Scoop und Auffangwannen sowie jede Menge losen Tee und zwar Schwarztee, grünen Tee, weißen Tee und Rooibos gekauft, inklusive jeweils einer Dose für die Aufbewahrung damit das Aroma erhalten bleibt. Ich werde in den nächsten Tagen die verschiedenen Teesorten verkosten und dann hier ergänzen welcher Tee mein Favorit ist …

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Koffein und Tein, Thein, Teein – was ist der Unterschied ?

Das Koffein (chemisch: Coffein) ist ein in etwa 60 Pflanzen enthaltenes Alkaloid (1,3,7-Trimethylxanthin) aus der Stoffgruppe der Methylxanthine. Die Bezeichnungen Tein und Thein (oder fälschlich auch Teein) sind gleichbedeutend für das Koffein im Tee, gelten aber in Fachkreisen als veraltet.

Loser Tee oder Teebeutel ?

Es ist wohl eine der ältesten Fragen seit es Tee gibt: Trinkt man Tee besser lose oder im Teebeutel?

Gesundheitliche Wirkungen

Die gesundheitlichen Wirkungen des grünen Tees und des Schwarztees sind schon lange bekannt. Er enthält schützende Stoffe wie Tannin, Polyphenole und Catechine, die als “Radikalfänger“ gelten.

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Tee-Ei mit Auffangwanne

Das Koffein des Tees wirkt anders auf den menschlichen Organismus als das des Kaffees, denn es wird nach und nach in unserem Körper freigesetzt und wirkt somit nicht aufputschend, sondern über einen längeren Zeitraum anregend.

Ebenso wie grüner und schwarzer Tee wirkt auch der „Kaiser unter den Tees“, so wie der Weiße Tee genannt wird, anregend und fördert die Konzentration. Besonders auch der Rooibos: er kommt aus Afrika und ist eigentlich kein Tee, denn er wird nicht aus dem Teestrauch, sondern aus den Zweigen des Rotbuschstrauchs gewonnen. Er enthält im Gegensatz zu Schwarz- und Grüntee kein Koffein und auch keine Gerbstoffe, dafür aber einige Mineralstoffe und Vitamine sowie den Wirkstoff Quercetin, der die Ausschüttung von Glückshormonen begünstigt (Zitat laut tee-informationen.com) . Da könnt ihr viel Wissenswertes über Geschichte, Wirkung und die gesundheitlichen Aspekte von Tee erfahren.

1. Rooibos

Die erste Sorte die ich verkostet habe ist der Rooibos, die losen Teeblätter in der Dose duften sehr intensiv und fruchtig und er schmeckt auch wie angegeben „rich and full bodied. Creamy finish“. Ich süße ja meinen Tee oft mit etwas Honig – dieser Rooibos schmeckt mir aber auch in seiner Urform, also ohne zu Süßen…

Zubereitung: etwa 2-3g Tee auf 200ml Wasser 100°, 2-3 min ziehen lassen

2. Weißer Tee

Als nächstes ging es gestern abend noch an die Verkostung des weißen Tees. Die Duftnote kann ich nicht richtig zuordnen – erinnert mich entfernt vielleicht an trockenes Heu, ohne hier jemanden nahe treten zu wollen. Laut Beschreibung schmeckt er „smooth & mellow„, also eher sanft. Für mich schmeckt er zu „farblos“, mir ist ein käftiger, intensiver Geschmack lieber.

Zubereitung: etwa 1-2g Tee auf 200ml Wasser 80°, 2-4 min ziehen lassen

3. Schwarzer Tee

Duftet sehr intensiv. Laut Beschreibung „rich and delicately aromatic“ – das kann ich eindeutig bestätigen, habe den Schwarztee aber auch gut 5 min ziehen lassen. Schmeckt mir sehr gut, sehr kräftiges Aroma – ich gebe meist einen Teelöffel Honig und den Saft einer halben Zitrone dazu; manchmal zusätzlich den Saft einer halben Orange und fertig ist der Früchtetee.

Zubereitung: etwa 3-4g Tee auf 200ml Wasser 100°, 3-5 min ziehen lassen  

 

4. Grüner Tee

Duftet etwas nach trockenem Heu. Laut Beschreibung „grassy -sweet with light astringent“ – das kommt ganz gut hin, schmeckt auch etwas „grasig“. Angenehmer Geschmack, ich gebe trotzdem meist einen Teelöffel Honig dazu.

Zubereitung: etwa 2-3g Tee auf 200ml Wasser 80°, 2 min ziehen lassen  

Fazit: Meine Favoriten sind der Rooibos und der Schwarztee. Beide Teesorten schmecken sehr intensiv und kraftvoll, der Schwarztee ist auch sehr gut geeignet um mit Zitrone und Orange einen ausgezeichneten Früchtetee zu zaubern. Den grünen Tee trinke ich auch ganz gerne, meist mit etwas Honig. Der weiße Tee ist mir eher zu sanft und „farblos“ im Geschmack.

Japanische Teezeremonie

Wenn man sich mit Meditation beschäftigt dann ist natürlich auch die japanische Teezeremonie ein Thema. Persönlich habe ich die japanische Teezeremonie bis jetzt noch nicht in meinen Meditationsablauf aufgenommen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass eines Tages zu tun. Einen Beitrag von mir zum Thema Meditation gibt es hier: Gier, Hass und Verblendung sind die Ursachen von Leid.

Trinkst Du gerne Tee? Schreib mir doch in den Kommentaren welche Tee-Sorten Du bevorzugst oder ob dir doch Kaffee lieber ist …. oder auch keines von beiden …

Bleib relaxed und gesund!

Fotos der einzelnen Teedosen: amazon.de

12 Kommentare zu „Tee – Das Lebenselixier

  1. Hallo Chris,

    ein toller und informativer Artikel zu einem für mich sehr interessanten Thema. Ich bin schon vor längerer Zeit auf losen Tee umgestiegen und würde ihn nicht mehr hergeben 🙂

    Besonders interessant finde ich, dass Rooibos technisch gesehen gar kein Tee ist! Das ist mir völlig neu, aber gut zu wissen.

    Das Trinken von Tee ist mehr als nur eine pragmatische Flüssigkeitsaufnahme und ich kann jedem/jeder Leser/in nur empfehlen, sich selbst einmal intensiv damit zu beschäftigen. Es hat nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern birgt auch ein ganz neues Genussempfinden.

    Mach weiter so, Chris!

    Viele Grüße
    Michael

    Gefällt mir

    1. Hallo Michael,

      Der Rooibos zählt zu meinen Favoriten. Den trinke ich meist am Morgen, oft in Kombination mit Kaffee und abends da er ja kein Koffein enthält.
      Am Nachmittag dann Schwarztee oder grünen Tee. Mit losem Tee kann man das Tee trinken auch besser zelebrieren.
      – sich am Aroma des Tees erfreuen, dass ja wesentlich intensiver zur Geltung kommt als bei einem Teebeutel
      – Befüllen des Tee-Ei´s, Tee-Ei in die Teetasse
      – den Tee einige Minuten ziehen lassen und dann in kleinen Schlucken genießen sowie die
      – anschließende Reinigung des Tee-Ei´s, das hat schon einen meditativen Charakter
      Gibt ein bisschen einen Vorgeschmack auf die japanische Teezeremonie, da ist der eigentliche Trinkvorgang ja nur ein Teil der Zeremonie …
      Liebe Grüße, Chris

      Gefällt mir

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